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Top Ausbildungsberuf: Schiffsmechaniker

Veröffentlicht von am 17. Oktober 2019

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Der „Allrounder“ an Bord – Schiffsmechaniker sind gefragt

In Kooperation mit der Berufsbildungsstelle Seeschifffahrt e.V. und der Zentralen Heuerstelle in Hamburg, wurde am 09.10.2019 der Ausbildungsberuf des Schiffsmechanikers vorgestellt. Ganz im Zeichen des Themas fand die Veranstaltung an Bord des Fährschiffes MS „Westfalen“ der Aktien-Gesellschaft „EMS“ in Emden statt. Dieses bot die Möglichkeit, die Einsatzbereiche vor Ort einmal in Augenschein zu nehmen und einen Eindruck von dem Beruf zu erhalten. Geladen waren neben Vertretern diverser Reederei insbesondere auch die Agenturen für Arbeit aus Emden, Leer und Norden.

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„Unser Ziel war es, in den Dialog zu treten und zu informieren, denn die seemännische Ausbildung ist einzigartig und die Perspektiven vielfältig, jedoch bei den potentiellen  Bewerbern häufig nicht bekannt“, sagte Organisator Michael Blok, aus der AG „EMS“-Inspektion.

Die vielen Teilnehmer dokumentierten das Interesse am Thema Ausbildung in der Schifffahrt, daher soll ein weiterer Termin noch diesen Winter folgen.

Die Teilnehmer von links nach rechts:  Sabine Zeller, Sabine van Gerpen-Janssen, Holger Eilers, Kristine Schröder, Michael Blok, Hans Remmers, Detlef Pauli, Oliver Stümpert, Klaus Bäcker, Susann Marohl, Kai Grothkopp, Raphael Kamphuis, Jörn Techentin, Katharina Buß, Jessica Focken, Katharina Maier, Ina Janssen, Iris Kraft, Bianca Jürgens, Sabine Kruse.

Schiffsmechaniker*innen werden als Allrounder an Bord bezeichnet. Sie bedienen, reparieren und warten die Maschinen an Bord eines Schiffes, übernehmen Wachdienste auf der Brücke oder im Maschinenraum, bedienen Ladeeinrichtungen sowie die Einrichtungen zum Los- und Festmachen des Schiffes und kontrollieren Sicherheitseinrichtungen. Ihre Tätigkeit findet auf und unter Deck in allen Bereichen des Schiffes statt sowie auf der Brücke. Von ihnen wird Sorgfalt, Umsicht, physikalisches und mathematisches Verständnis sowie handwerkliches Geschick und Verantwortungsbewusstsein erwartet. Eine Seediensttauglichkeit ist Voraussetzung und in der internationalen Schifffahrt ist die englische Sprache für die Arbeit im Team unumgänglich.

Zitat Sabine Zeller: „Ich kenne keinen Beruf, der vielseitiger ist – weder in der direkten Ausübung noch in den Weiterbildungsmöglichkeiten. Der Schiffsmechaniker hat Zukunft, sowohl als Facharbeiter in der deutschen Schifffahrt – besonders in der Küsten- , Schlepp- sowie der Forschungsschifffahrt – als auch als ideale Grundlage für ein Studium zum Elektrotechnischen, Nautischen oder Technischen Offizier. Letztere führen über die entsprechende Fahrtzeit bis hin zum Kapitän oder Leiter der Maschinenanlage.“

Informationen über die Ausbildung und weiter Informationen sind unter www.berufsbildung-see.de erhältlich.

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