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The Golden Creek – We loved Elvis

Geschrieben von am 25. März 2021

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The Golden Creek machen Musik für Menschen, die gerne zuhören, hinhören, sich treiben lassen.

Ihr Sound ist dabei unaufgeregt, gefühlvoll und konzentriert. Ihre Texte handeln von Nächten in dunklen Ecken ruhiger Bars, von Elvis Costello und von dem Typen aus Taxi Driver. Sie drehen sich um Leben, Liebe, Hoffnung, Enttäuschung, Alkohol. Die Songs sind geprägt von dreistimmigem Gesang und werden dabei von Klavier, Gitarre, Bass, Drums und Lapsteel getragen. Das, was am anderen Ende rauskommt, ist ein Sound für Fans von Wilco, Neil Young oder Jeff Bridges – oder einfach Songs für Menschen, die gerne Songs hören.

Ohren auf – Musik rein

The Golden Creek – We loved Elvis

Fünf Jahre haben „The Golden Creek“ sich Zeit gelassen, um nun ausgerechnet in diesen düsteren Tagen ihr zweites Album zu veröffentlichen. Und schon das Cover lässt keinen Zweifel daran: Auch diesmal hat die Band Geschichten zu erzählen, die unter die Haut gehen. Das hört und spürt man, wenn sich die neue LP der fünf Hamburger auf dem Plattenteller dreht.

Das neue Album: The Golden Creek – Heartbreaks And Breakdowns
Das Album wird am 30.04.2021 bei „Off-Label Records“ erscheinen.


Die Songs erzählen Geschichten aus dem Alltag, von Arbeit, Liebe, Tod und Teufel. Von Elvis Presley und von der Hasenschaukel, einem kleinen Live-Club auf St. Pauli, dessen Tage mittlerweile vergangen sind und dem die Band auf ihrer LP ein Denkmal setzt. Schließlich stand der Bassist dort lange Jahre hinter dem Tresen und am DJ-Pult. Und Kneipenjahre zählen doppelt!

Der Titel der LP „Heartbreaks & Breakdowns“ erschließt sich dem, der neben der Musik auch den Texten der Band lauscht: Düster und bedrückend geht es da manchmal zu. Und auch wenn die Musik leicht ins Ohr geht und ein wohlig-warmes Gefühl hinterlässt, haben die Songs so etwas wie einen „doppelten Boden“, unter dem die Band neben verspäteten Liebeserklärungen auch Wut, Selbstzweifel und Reue versteckt. Das ist kein Singer/Songwriter-Weltschmerz, der durch die Melancholie-Musikwelt mäandert, das sind Lieder die vom Leben erzählen, die von Herzen kommen und zu Herzen gehen.

Die Band um Matthias Abel und Axel Lemmerz schafft es auch dieses Mal, feine Americana Sounds zu präsentieren, denen man von Anfang bis Ende gerne lauscht. Mit Sehnsucht im Herzen wünscht man sich die Zeiten zurück, in denen man Bands wie „The Golden Creek“ in kleinen Bars und Clubs live erleben konnte. Dichtgedrängt mit Freunden und einem Bier in der Hand.

Neben Matthias Abel (Gitarre, Gesang) und Axel Lemmerz (Lap Steel) hört man auf der aktuellen LP „Heartbreaks And Breakdowns“ Josef Abel, Matthias Bruder, an den Pianos und der Hammond. Malte Mertz (u.a. Gitarrist bei „Clara Bow“) ist wie schon auf dem ersten Album am Bass dabei und Christoph Schöttler spielt die Drums.

Aufgenommen, gemischt und produziert hat die LP auch diesmal Daniel Bongard von Studio Belafonte. Aufgenommen haben „The Golden Creek“ ihre neue Platte in den Chefrock Studios in Hamburg. Hans-Philipp Graf hat das Mastering übernommen. Für das großartige Cover-Design ist David Girard verantwortlich und Jule Matthias hat daraus das Video für den Song „We Loved Elvis“ gezaubert.

Das Album wird am 30.04.2021 bei „Off-Label Records“ erscheinen.

Bandinfo

Jeder kennt diese Abende, an denen man lieber auf ein Bier länger bleibt, am Tresen sitzt und seinen Gedanken nachhängt. Eigentlich sollte man nach Hause gehen. Eigentlich könnte man weiterziehen. Doch die Welt und das Leben treiben vorbei und man wird ruhiger, zumindest weniger laut. Für dieses Gefühl hat die Hamburger Band The Golden Creek den passenden Soundtrack geschaffen.

Ihren wiedererkennbaren Charakter gewinnen „The Golden Creek“ aus den vielseitigen Einflüssen der Bandmitglieder. Der authentische Americana-Sound ihrer LP ist unter anderem der Lap Steel Gitarre von Axel Lemmerz zu verdanken, während Matthias Abel, den Songs Seele und Stimme verleiht und an der Gitarre den Country-Sound in die Songs zaubert. Zusammen mit Kontrabass, gespielt von Malte Mertz, Klavier und Orgel, gespielt von Josef Abel, erschafft The Golden Creek etwas, das die Herzen von Wilco, Ryan Adams und Jeff Bridges Fans wärmt und höher schlagen lässt.

Wer jetzt dem Gedanken verfällt, „The Golden Creek“ seien vielleicht eine weitere hippe Indie Folk-Band, Jungs in skinny Jeans, der liegt falsch. Wer sie einmal live erlebt hat weiß, dass er eine Band vor sich hat, der es nicht um die Teilhabe am nächsten Hype geht, sondern schlicht darum, gute Songs zu schreiben. Gemeinsam arrangieren sie Geschichten, die von der Liebe, dem Leben, dem Älterwerden und der Hoffnung erzählen, und blicken dabei womöglich auf ihre eigenen Geschichten zurück. Denn sie kennen sich gut. Matthias und Josef Abel haben als Brüder schon immer zusammen Musik gemacht, Sänger und Bassist verbindet eine jahrelange Freundschaft und musikalische Vergangenheit.

Vielleicht sind es diese geteilten Leben, die „The Golden Creek“ ihre Tiefe verleihen. In Songs geht es um enttäuschte Hoffnungen, um Unmöglichkeiten und darum zu lernen, Frieden mit ihnen zu schließen. Loszulassen ohne daran zu zerbrechen. Eine Stimmung, die auch neue LP hindurch mitschwingt. Und dennoch lässt uns Zuhörer diese LP am Ende mit dem warmen Gefühl zurück, dass da Licht am Ende des Tunnels ist. Doch bis dieses Tunnelende erreicht ist, bleibt noch Zeit für ein letztes Bier.

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