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Starker Gästerückgang auf Borkum

Veröffentlicht von am 3. März 2021

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Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen haben 2020 auf Borkum für einen starken Rückgang der Gästezahlen gesorgt.

Nach einem soliden Vorjahr und seit Jahren wachsenden Besucherzahlen haben Lockdown sowie Reisebeschränkungen für ein dickes Minus in den Büchern gesorgt. Insgesamt durfte die
größte Ostfriesische Insel 210.738 Ankünfte verzeichnen, was rund 100.000 Gäste (-31,72 Prozent) weniger als 2019 bedeutet. Gleichzeitig gingen die Übernachtungen von 2,5 Millionen auf 1,85 Millionen zurück. Lediglich im Januar, Februar und Oktober überstiegen die Zahlen jene des Vorjahres.

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Der April 2020 wird allen touristischen Leistungsträgern vermutlich am schwärzesten in Erinnerung bleiben. Die komplette Schließung der Insel und das somit ausgebliebene Ostergeschäft kostete Borkum etwas mehr als 33.000 Besucher und 226.000 Übernachtungen – in den letzten 60 Jahren eine bisher einmalige Situation. Dabei begann das Jahr 2020 sehr vielversprechend. Mit einer rund sechsprozentigen Steigerung der Ankünfte im Januar und einem Zuwachs von 30 Prozent im Februar im Vergleich zu 2019, sah alles nach einem rosigen Jahr aus. Aber bereits im März 2020 zeigte die Pandemie erste Auswirkungen. Nur noch 5.868 Menschen besuchten die Insel, was 3.000 Personen weniger als im Februar des gleichen Jahres und rund 10.000 (-62,01 Prozent) weniger als im März des Vorjahres bedeutet. Auch als Reisen wieder erlaubt war, konnten die Zahlen des Vorjahres nicht erreicht werden. Die eigentlich touristisch starken Monate Juni (-26,90 Prozent), Juli (-8,46) und August (-1,68), waren allesamt schwächer als 2019. „Mit den Kliniken, der Jugendherberge, den CVJM-Heimen und den Unterkünften beim TuS Borkum, hat die Insel einen hohen Anteil an Unterkunftsformen, die trotz der touristischen Öffnung kaum Gäste begrüßen durfte. Klassenfahrten und Gruppenreisen wurden komplett abgesagt, Kliniken nur zum Teil belegt. Das Ausbleiben dieser Gäste schlägt sich auf die Gesamtzahlen deutlich nieder“, fasst Göran Sell, Geschäftsführer der Nordseeheilbad Borkum GmbH, zusammen.

Erst im Oktober durften sich die Beherbergungsbetriebe über ein kleines Plus freuen. Obwohl die Ankünfte auch hier unter denen des Vorjahres lagen (-2,81 Prozent), stieg die Anzahl der Übernachtungen leicht um 1.114 (0,47 Prozent) Personen. „Auch in 2021 werden wir keine großen Sprünge erwarten dürfen. Der andauernde Lockdown sowie die Beschränkungen, mit denen auch in diesem Jahr während grundsätzlich möglicher Reisen zu rechnen ist, werden die Gästezahlen weiter drücken. Sobald das Reisen jedoch wieder erlaubt sein sollte, freuen wir uns natürlich auf viele Gäste und eine belebte Insel“, sagt Sell.

Über die Nordseeheilbad Borkum GmbH

Die Nordseeheilbad Borkum GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Borkum. In dem Unternehmen sind alle kommunalen wirtschaftlichen Aktivitäten gebündelt: Betrieb der öffentlichen touristischen Einrichtungen (Tourist-Information, Gezeitenland ~ Wasser & Wellness, Nordsee Aquarium, Veranstaltungshaus „Kulturinsel“, die „Spielinsel“ für die Kleinen), Bewirtschaftung des gesamten Strandes sowie der strandnahen Infrastrukturen (Promenade, Kurhalle am Meer mit Gastronomie, Pavillon mit Kurmusik „Musik & Meer“), Vermarktung der Insel, Versorgung der Insel mit Strom, Wasser und Wärme, Betrieb des Nordsee Windport Borkum, einen Großteil des Hafens sowie des Inselflugplatzes. Mit mehr als 150 Mitarbeitenden ist die Nordseeheilbad Borkum GmbH der größte Arbeitgeber auf der Insel.

Titelbild: Nordstrand Borkum von Moritz Kaufmann


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Ich find’s Scheiße!!


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