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Nicht mehr lang bis Weihnachten…

Written by on 21. November 2020

Keine Zeit für Vorweihnachtsblues!

Das Jahr ist schon ziemlich weit fortgeschritten und so langsam fängt der ein oder andere und auch ich an, sich Gedanken zu machen über Weihnachten. Im Allgemeinen und Besonderen…

Leib und Seele…

Was gibt’s zum Essen? Ich persönlich bevorzuge ja Kartoffelsalat mit Würstchen, meinetwegen sogar sehr gern an allen drei Tagen. Aber das ist in meinem Fall tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal und wird nicht akzeptiert vom Rest der buckligen Verwandtschaft, die in diesem Jahr coronabedingt Hölzchen ziehen muß, wer überhaupt kommen darf.

Die Plätzchen müssen noch gebacken werden, und da ich mich wieder nicht entscheiden kann zwischen einfachen Butterplätzchen, Bethmännchen, Vanillekipferln, Zimtsternen oder Kokosmakronen (ah, nein, die Dinger sind raus, im letzten Jahr haben sie es nicht über Oblatenhöhe geschafft, somit kommen sie nicht in den recall), werde ich sie einfach alle backen! Genau in der Reihenfolge, nur ohne besagte Makronen!

Nicht zu vergessen die Krüllkoken (für Nicht-Norddeutsche: Neujahrsröllchen, das sind allerdings NICHT die Speckröllchen auf der Hüfte, die als Relikt der vergangenen Festtagsvöllerei übriggeblieben sind, nein, es handelt sich um eine knusprige, hauchdünne, tütenförmige, ostfriesische Gebäckspezialität!).

Schon der Gedanke an diese ersten beiden Punkte meiner to-do Liste ist eine feuchte Angelegenheit, treibt es mir doch schon im Vorfeld den Schweiß auf die Stirn und das Wasser im Mund zusammen.

Und wo ich mich nun schon mit den kulinarischen Dingen befasse, geht mir direkt die nächste Frage durch den Kopf: Getränke? Was eignet sich als Aperitif, welchen Wein reiche ich zum Essen? Oder zum Dessert? Die Feiertage sind für mich Grund genug, mir und meinen Gästen etwas Besonderes zu gönnen, das sich vom „Ganzjahreswein“ aus dem Discounter (die mitunter allerdings gar nicht so übel sind!) doch noch mal ’ne Schippe unterscheidet. Weil ich mich aber in dieser Hinsicht viel zu wenig auskenne und mich nicht völlig zum Öchsle machen möchte, vertraue ich mich denjenigen an, die sich mit sowas wirklich gut auskennen! Wie gut, daß das Internet mir die (Wein-)welt nach Hause bringen kann und die virtuelle Weinprobe auch keine Kopfschmerzen beschert… bei Küpper & Küpper bin ich fündig geworden. Delikatessen, Champagner und Weine habe ich entdeckt und lauere insgeheim schon auf meine Lieferung, die ja vielleicht ein klitzekleines bisschen vor den Feiertagen vorab verkostet werden kann…

… und die anderen Dinge

Der Weihnachtsbaum muß noch ausgesucht (…oha… es droht Konfliktpotential…“der Baum ist nicht zu groß!“) und nach Hause transportiert werden (…das nächste „oha“, verbunden mit noch mehr Konfliktpotential, „der Baum hat das ganze Auto vollgenadelt!!“, „iiiiih, da klebt ja Tannenharz an der Kopfstütze“…).

Die Weihnachtspost muß geschrieben und verschickt werden, und zwar rechtzeitig, denn irgendwie ist ein Weihnachtsgruß, eintreffend am 27.12. bereits ein alter Hut, der Zauber ist dahin. Schade eigentlich, aber die Luft ist nach dem zweiten Weihnachtstag einfach raus.

Und dann die Frage aller Fragen: Was soll ich bloß schenken…! Alle Jahre wieder das gleiche Problem…! Besonders soll es sein und persönlich und von Dauer! Nichts was nach 8 Sekunden im Mund dauerhaft auf der Hüfte bleibt, nein, eher etwas, das man immer wieder gern benutzt. Also dann wohl eher kein Gerät aus der Kleinelektroabteilung…

SOS…!! Schlips, Oberhemd, Socken. Darüber freut sich vermutlich seit 20 Jahren niemand mehr… nein, das ist auch nix… man hat aber ja auch schon alles. Ein weiteres Stehrümchen vielleicht? Der Setzkasten ist seit den 80er Jahren so was von out, nein, auch das ist keine zündende Idee…

Schmuck!! Ja-haa, edle Geschmeide aus solidem Edelmetall, das kommt doch immer gut an! Ringgröße?? Kettenlänge??? Oh, da bin ich schon wieder überfragt… und ein Vermögen wollte ich eigentlich auch nicht ausgeben, dafür muß ich ja zu viele Personen beschenken…

Also, langsam gehen mir die Ideen aus… und mir brummt der Kopf vom vielen brainstormen… ich glaube, ich brauche tatsächlich ausnahmsweise mal eine kleine Dosis Acetylsalicylsäure… sonst komme ich mit meiner Geschenkeliste nicht voran. Also schnell einen kleinen Gang zur Apotheke um die Ecke gemacht. Nützt ja nix!

„Gute Besserung!“, ein Lächeln und dann die Frage, die alles veränderte: „Haben Sie denn schon unseren Kalender für das neue Jahr?“ Heureka!! Kalender! Das ist DIE Idee!! Ich habe so unglaublich viele Fotos gemacht in diesem Jahr, mit jedem, der mir wichtig ist, Momente geteilt und im Bild festgehalten. So schöne Erinnerungen… beim Betrachten der Fotos sind die Situationen wieder ganz nah…

Beim stöbern im Internet habe ich festgestellt, daß es unglaublich viele Anbieter für Fotokalender gibt. Letztlich habe ich mich für Fotokalender.com entschieden. Viele Formate wie Wandkalender, Tischkalender, Terminplaner oder Familienkalender, noch mehr tolle Vorlagen zum einfügen, da ist für jeden Geschmack und Anlaß etwas passendes dabei! Schaut selber mal dort vorbei, wenn Ihr mit dem Gedanken spielt, einen Fotokalender zu verschenken. Immerhin bietet so ein Kalender pure Freude an 365 Tagen und ganz bestimmt zaubert er ein dickes Lächeln in’s Gesicht bei demjenigen, dem Ihr so ein persönliches und besonderes Geschenk gemacht habt!

Ganz einfach online selbst gestalten bei Fotokalender.com!

Bevor ich jetzt anfange meine Ärmel hochzukrempeln und loszulegen, so eine Liste arbeitet sich ja schließlich nicht von selbst ab, noch etwas in eigener Sache: Weihnachten ist das Fest der Liebe, daran ändert Corona grundsätzlich erstmal nichts, aber das Weihnachtsfest 2020 wird anders verlaufen als bisher. Haltet Euch an die jeweils geltenden Verordnungen und die Abstands- und Hygieneregeln, nur damit schützt Ihr Euch und alle, die Euch wichtig sind. Damit so ein Virus künftig nicht alle Jahre wieder Bestandteil von Weihnachten ist! Gesunde Festtage!

(Foto: Symbolbild, Pixabay, Simon)


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