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Ein Digitaler Impfnachweis ist ab dem 14. Juni möglich

Veröffentlicht von am 13. Juni 2021

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Viele deutsche Apotheken werden ab Montag, 14. Juni, einen digitalen Impfnachweis für vollständig gegen das Corona-Virus geimpfte Bürgerinnen und Bürger ausstellen können.

Auf dem Portal www.mein-apothekenmanager.de, auf dem sich schon jetzt Schnelltest-Apotheken finden lassen, können Verbraucherinnen und Verbraucher dann bundesweit Apotheken in ihrer Nähe finden, die digitale Impfnachweise kostenlos ausstellen.

Statt den gelben Impfpass der Weltgesundheitsorganisation WHO ständig bei sich tragen zu müssen, können Geimpfte ihre Immunisierung dann per Handy nachweisen und so gegebenenfalls Freiheiten bei Reise, Sport, Gastronomie oder Kultur genießen. Derzeit sind bereits mehr als 17 Millionen Menschen – ein Fünftel der Bevölkerung – vollständig geimpft und können den digitalen Impfnachweis nachfragen.

Wir wollten so schnell wie möglich ein Werkzeug entwickeln, mit dem Apotheken sicher und rechtsverbindlich einen Impfnachweis digitalisieren können. Über das wohnortnahe Apothekennetz bringen wir den Impfnachweis am besten zu den Menschen„, sagt Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). „In den ersten Tagen wird die Zahl der Apotheken, die das Angebot machen, wahrscheinlich noch begrenzt sein. Wir gehen aber davon aus, dass die Zahl der Apotheken sehr schnell im vierstelligen Bereich liegt.“

Wo erhalte ich den digitalen Impfnachweis?

Es ist geplant, dass Impfzentren und Ärzte den digitalen Nachweis direkt nach der Impfung generieren und den Geimpften über einen Barcode zur Verfügung stellen. Diesen kann man entweder direkt vor Ort abscannen und auf einem Papierausdruck mitnehmen und ihn zu einem späteren Zeitpunkt einscannen.

Wer schon vollständig geimpft ist, kann sich den Nachweis nachträglich ab kommenden Montag beim Arzt oder in der Apotheke vor Ort ausstellen lassen. Außerdem ist geplant, dass die Nachweise in den nächsten Tagen auch per Post an vollständig Geimpfte verschickt werden.

Welche App benötigte ich?

Es gibt zwei Möglichkeiten, den digitale Impfnachweis als QR-Code auf dem Smartphone zu nutzen: Zum einen die CovPass-App, die ab Donnerstag, 10. Juni, in den App-Stores verfügbar ist. Die zweite Möglichkeit ist, sich den QR-Code auf die Corona-Warn-App zu laden, die viele Deutsche bereits zur Kontaktverfolgung von Infizierten nutzen. Seit Mittwoch, 9. Juni, steht hier eine aktualisierte Version zur Verfügung, die es möglich macht, den digitalen Impfnachweise dort zu speichern und bei Bedarf vorzuzeigen. 

Für Dienstleister, die den Impfstatus überprüfen möchten, wird es eine Prüf-App zur Prüfung des Impfzertifikats geben. Damit kann der Impfstatus ähnlich wie ein Barcode eines Flug- oder Bahntickets gescannt werden.

Was mache ich, wenn ich kein Smartphone habe?

Es ist auch möglich, den QR-Code auszudrucken und bei Bedarf vorzuzeigen, wenn man kein Smartphone hat oder die Apps nicht nutzen möchte. Wer keinen digitalen Impfnachweis haben möchte, kann seine Impfungen auch weiterhin über den bekannten gelben Impfpass nachweisen.

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Welche Informationen sind in dem Digital-Pass gespeichert?

Das Impfzertifikat enthält laut Bundesgesundheitsministerium nur Informationen zum Impfstatus, den Namen des Geimpften und das Geburtsdatum. Bei der Überprüfung der Impfnachweise – egal ob digital oder analog – kann es sein, dass ergänzend ein Lichtbildausweis vorgezeigt werden muss. Die Daten werden nur lokal auf dem eigenen Smartphone gespeichert und an keiner anderen Stelle.

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Gibt es diese Möglichkeit auch auf Borkum?

Auch auf Borkum ist es ab Montag möglich einen digitalen Impfnachweis zu bekommen. Die Inselapotheke Borkum am Bahnhof und die Neue Apotheke Borkum haben dafür die technischen Voraussetzungen geschaffen und können die Nachweise für vollständig geimpfte erstellen.


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