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Das Sturmtief Sabine zieht auf

Written by on 7. Februar 2020

Orkanbön mit bis zu 120 Stundenkilometern

Im Verlauf des Sonntags erfasst uns das Sturmfeld des Orkantiefs Sabine.
Es zieht aus Nordwesten auf und wird dann über ganz Deutschland hinwegziehen. Dabei werden Orkanartige Böen (Bft 11) bis (Bft 12) erwartet. Windgeschwindigkeiten von 150 Stundenkilometern sind möglich.

Der Wetterdienst warnt vor den erwarteten Schäden.

„Sabine“ sei ein Wintersturm, wie er im Schnitt alle zwei Jahre vorkomme, heißt es beim DWD. Die Bevölkerung müsse gewarnt, aber nicht alarmiert sein: In vielen Medien wird „Sabine“ zu einem Monsterorkan“erklärt. So stark wie „Kyrill“ im Jahr 2007 oder „Lothar“ 1999 werde „Sabine“ voraussichtlich nicht werden.

In der Mitte des Landes werde der Höhepunkt des Sturms in der Nacht zu Montag erreicht, im Süden am Montag in den frühen Morgenstunden. Hier trifft es laut DWD den Berufsverkehr. Begleitet wird das Tief vielerorts von heftigen Schauern und Gewittern. Der DWD warnt außerdem vor herabstürzenden Ästen und herumwirbelnden Gegenständen.

Fahrplanänderungen der AG-EMs

Zur Vorbereitung auf Sturm und Unwetter sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Sichern Sie außenstehende Mülltonnen und schließen Sie Gartenmöbel weg. Bringen Sie auch Blumentöpfe und andere bewegliche Gegenstände auf Balkonen und Dachterrassen in Sicherheit.
  • Parken Sie Ihren Wagen in der Garage oder mit großem Abstand von Häusern sowie Bäumen. Je höher die gefährlichen Objekte, desto länger sollte der Abstand sein.
  • Präventiv können Hausbewohner vor allem das Dach schützen, das einem Sturm viele Angriffsflächen bietet. Ziegel mit Sturmhaken sichern die Dachdeckung vor Windsog, der vor allem an den Rändern und dem Dachfirst auftritt. Auch Kaminabdeckungen, Antennen und Satellitenschüsseln sollten regelmäßig auf ihre Stabilität überprüft werden.

Verhalten bei einem Sturm

  • Während eines Sturmes sollten Sie sich nicht draußen aufhalten, sondern in festen Gebäuden Schutz suchen. Werden Sie im Freien überrascht und können kein Gebäude mehr aufsuchen, so suchen sie möglichst eine Mulde oder einen Graben auf, legen Sie sich mit dem Gesicht erdwärts und schützen Sie Kopf und Nacken mit den Händen.
  • Versuchen Sie auf Ihrem Weg in ein Gebäude einen Bogen um Wälder und Freileitungen zu machen. Bevor Sie in die Nähe eines Hauses kommen, kann ein Blick nach oben lebenswichtig sein. Denn häufig lösen sich Dachziegel und werden auf den Boden geschleudert.
  • Meiden Sie ebenfalls die Nähe von Baugerüsten und baufälligen Häusern, von denen sich Gerüst- und Fassadenteile lösen könnten.
  • Schließen Sie im Inneren des Gebäudes Fenster und Türen sowie Rollläden oder Fensterläden.
  • Halten Sie sich von Öffnungen fern, die nicht auf diese Art zusätzlich geschützt werden können, wie z. B. Dachluken.
  • Meiden Sie Räume mit großer Deckenspannweite wie z. B. Hallen.



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