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Das Sturmtief Nadia verursachte Dünenabbrüche

Veröffentlicht von am 2. Februar 2022

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Das Sturmtief Nadia hat durch die damit einhergehenden Sturmfluten am 29.01.2022 auf den ostfriesischen Inseln Schäden und Dünenabbrüche verursacht. Der höchste Wasserstand wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag erreicht mit knapp 2,00m über dem mittleren Tidehochwasser. Auch auf Borkum sind Dünenabbrüche festgestellt worden. Bürgermeister Akkermann und Stadtwerkedirektor Axel Held haben mit dem Leiter der Betriebsstelle Norden des NLWKN, die für Borkum zuständig ist, die festgestellten Schäden besprochen. Die Schutzdünen, insbesondere im Bereich der Kobbedünen, sind weiterhin intakt. In den übrigen Bereichen mit Schäden sind Dünen betroffen, die keine oder keine unmittelbare Schutzfunktion für den Inselsockel haben. Man ist sich einig, dass dem Bereich Kobbedünen mit dem vorgelagerten Voorentief weiterhin besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. In der langfristigen Beobachtung der Sandbewegungen ist dies der einzige Bereich, in dem der Strand nicht zunimmt, sondern lediglich stabil bleibt.

Weitere Gespräche mit dem NLWKN zu erforderlichen Maßnahmen, wie z.B. Sandfangmaßnahmen, sind vereinbart.

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An dieser Stelle noch ein wichtiger Hinweis:
Dünenabbruchkanten sind nicht stabil, es kann daher spontan und schlagartig zu weiteren Abbrüchen mit massiven Sandbewegungen kommen. Zu diesen Abbruchkanten ist daher Abstand zu halten und sie dürfen keinesfalls betreten werden. Bei Verschüttung mit Sand besteht Lebensgefahr.

Titelbild: AdobeStock – natros


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