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Bürgermeister Jürgen Akkermann zur aktuellen Situation

Geschrieben von am 16. Februar 2021

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Liebe Borkumerinnen, liebe Borkumer, liebe Freunde der Insel, in der letzten Zeit haben sich die Fallzahlen auf unserer Insel deutlich erhöht.

Aus diesem Grund wende ich mich auf diesem Wege an Sie alle. Die erhöhten Fallzahlen erfüllen viele mit Sorge und viele fragen sich, was der Grund dafür ist. Die Anzahl der Infizierten ist für unsere kleine Insel viel zu hoch. Das sehen wir auch daran, dass fast jeder mindestens eine Betroffene oder einen Betroffenen kennt. Dabei befinden sich gefühlt sehr viele Gäste auf der Insel und es wird die Frage gestellt, ob sich alle Wohnungseigentümer an die Regelung halten, keine touristischen Übernachtungen anzubieten.

Schnell wurde die Forderung nach mehr Kontrolle laut. Laut Corona-VO dürfen neben Zweitwohnungsbesitzern und ihren Familien auch Patienten der Reha-Kliniken und Kurgäste der Mutter-und-Kind-Kliniken auf Borkum sein. Ebenfalls sind offene Badekuren erlaubt. Für den Außenstehenden ist nicht zu erkennen, ob Unbekannte auf der Straße zu diesem berechtigten Personenkreis gehören oder nicht. Auf Borkum gibt es rund 2.500 Zweitwohnungen. Allein diese Zahl macht deutlich, welche Anzahl von Personen sich legal auf der Insel aufhalten dürften. Natürlich finden laufend Kontrollen statt, um unberechtigte Aufenthalte zu ermitteln. Allerdings ist eine lückenlose Überprüfung der Wohnungen auf Grund der Anzahl nicht möglich. Auf Grund des Lockdowns und der guten Hygienekonzepte in den Kliniken mit Testpflicht geht von diesem Personenkreis aber meiner Meinung nach kein erhöhtes Risiko aus.

An die Adresse der Zweitwohnungsbesitzer muss aber die Frage erlaubt sein, ob ihr Aufenthalt auf der Insel in dieser besonderen Zeit wirklich notwendig ist. Der neuerliche Anstieg der Fallzahlen gegen den bundes- und landesweiten Trend macht aber deutlich, dass sich jeder an die eigene Nase fassen muss, um ein weiteres Ausbreiten des Virus zu verhindern. Es gibt immer wieder Berichte hinter vorgehaltener Hand, dass im Privaten Kontaktbeschränkungen nicht eingehalten werden. Aber auch, dass das Erlaubte bis ins Letzte ausgenutzt wird. Sicherlich darf man sich mit einer weiteren Person treffen. Aber muss es jeden Tag mit unterschiedlichen Personen oder sogar mehrmals am Tag geschehen? Auch dadurch kann das Virus sich schnell verbreiten und, als ernst zu nehmende Bedrohung unserer Insel – neben der Gefahr für die Gesundheit – den Start der Saison erheblich verzögern. Das sollten wir unbedingt versuchen zu vermeiden.

Zwei dringende Appelle/Bitten habe ich daher:

– Bitte beachten Sie die Kontaktbeschränkungen und begrenzen Sie darüber hinaus Ihre persönlichen Kontakte auf das Mindeste.

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– Liebe Zweitwohnungsbesitzer, vermeiden Sie unnötige Reisen und helfen Sie Ihrer Lieblingsinsel.

Bürgermeister

Jürgen Akkermann


Deine Meinung
  1. Mario Brachetti   am   1. März 2021 at 11:18

    Auch und gerade Borkum, weil die Inseln das Previleg genießen den Zugang kontrollieren zu können, muss sich vom Gedanken des „Bleibt weg“ verabschieden und nach dem Gedanken des „Seid Willkommen, aber kontrolliert“ streben und ein Szenario kreieren, Tourismus auch mit Corana zu ermöglichen, denn sonst wird es einige Geschäfte und Gastronomie Betriebe bald nicht mehr geben und Borkum wird sein Gesicht verändern und zwar nicht unbedingt zum Vorteil. Der Landkreis Leer und das Land Niedersachsen werden nicht umhin kommen mit Teststrategien sowie sinnvollen Zugangskontrollen eine schrittweise Öffnung zumindest zu probieren, denn wenn man auf Inzidenzen setzt und immer wieder die hohen Infektionszahlen bemängelt, die die bösen Touristen nur noch in die Höhe treiben, wird es für so manchen Insulaner schon bald ein böses Erwachen geben. Wie lange will man denn warten? Die Inzidenz im Landkreis liegt aktuell auf über 100! Der Slogan bleibt zu Hause wirds nicht richten. Das muss irgendwann auch dem letzten klar werden.

  2. Frank Pabst   am   27. Februar 2021 at 12:57

    Guten Tag Herr Akkermann, wir sollen unnötige Reisen vermeiden, aber die Steuer- und Jahresgästebeischeide „Flattern“ in voller Höhe in unsere Richtung. Auf Nachfrage, ob eine Reduzierung erfolgt, bekommt man zur Antwort, dass das nicht vorgesehen ist. Rechtlich ist das nicht in Ordnung. Wenn Sie hier appellieren, dann sollten Sie den Zweitwohnungssteuerzahlern auch entgegenkommen und nicht nur nehmen. Freundliche Grüße Frank Pabst

    • Thierbach   am   7. März 2021 at 0:15

      Sehr geehrter Herr Pabst,

      Sie treffen den Nagel auf den Kopf mit Ihrem Kommentar. Als Zweitwohnungsbesitzer soll man zahlen und fröhlich sein. Wenn Solidarität, dann bitte in beide Richtungen. Schließlich haben wir auch finanzielle Einbußen. Kosten für Zweitwohnungsbesitzer laufen dennoch zu 100% weiter. Von Entgegenkommen ist hier keine Rede. Solidarität als Einbahnstraße.

      Mit freundlichen Grüßen
      Familie Thierbach

  3. Weishaupt, Marco   am   26. Februar 2021 at 13:43

    An SCP. Da bin ich ganz bei Ihnen.
    Dann gibt es aber immer noch die Uneinsichtigen und Egoisten. Frei nach dem Motto: „Dann habe ich das Recht und dann mache ich es auch – ich will, ich will“. Kann man machen, muss man aber nicht. Sollte man vielleicht auch nicht in der jetzigen Situation.

  4. SCP   am   25. Februar 2021 at 22:08

    Nachtrag: Die aktuellen Zahlen und dem Vormarsch der Virusmutanten in unserem Landkreis machen solche Diskussionen ob man Reisen sollte schon fast überflüssig. Aber immer schön weiter auf sein Recht pochen. Weiter so!

  5. SCP   am   25. Februar 2021 at 22:00

    Es geht ja nicht um das Wohnen in der Zweitwohnung oder spazieren gehen etc. Es geht darum, einfach momentan nicht zu reisen. Man soll so wenige Kontakte haben wie möglich. Allein schon die Fahrt durch mehrere Bundesländer mit Tankpausen, dann die Anreise auf der Fähre… Mich wundert, dass man das erwachsen Menschen noch erklären muss.. Dann noch der Kommentar zu den dankbaren Borkumer Handwerkern… Viele Zweitwohnungsbesitzer nehmen auch ihre Handwerksfirmen vom Festland mit, wie nur unschwer an den Autos zu sehen ist.. Noch mehr „Reisende“ die wiederum zig Kontakte haben…

  6. Mario Brachetti   am   23. Februar 2021 at 18:50

    Vielleicht kann der Admin den vorangegangenen Beitrag löschen. Den habe ich ohne Korrekturlesung ausversehen abgeschickt. Sorry. (Anm. der Redaktion: Der vorherige Beitrag wurde gelöscht)
    Ich frage mich ganz ehrlich, wie weit wir gekommen sind, wenn Eigentümer*innen einer Immobilie, egal ob auf Borkum, dem Festland oder sonstwo, sich nicht willkommen fühlen, weil von ihnen eine potentielle Gefahr ausgehen soll. Es ist gut und richtig, dass die Verwaltungsgerichte hier einen Riegel vorgeschoben haben, weil dieses Ansinnen unverhältnismäßig ist. Wenn jemand in der glücklichen Lage ist eine Zweitwohnung zu besitzen, dann hat er das Recht, wann immer er will, unter Einhaltung der Regeln, dort zu „wohnen“. Es ist befremdlich, wenn Bürger von Borkum Ihres Weges gehen und möglicherweise die „anderen“ mit kritischen Augen betrachten, die aus Ihrer Sicht jetzt nicht da sein sollten. Im vorigen Frühjahr sah man sich sogar offenen Anfeindungen ausgesetzt. Wenn eine solche Atmosphäre entsteht, muss man sich über Rassismus in diesem Land nicht mehr wundern.
    Wenn sich jeder an die Regeln hält, geht auch von Zweitwohnungseigentümern keine erhöhte Gefahr aus.
    Ich hätte Verständnis dafür, wenn die Insel dadurch so voll wäre, dass man sich nicht mehr aus dem Weg gehen kann. Das ist aber bei weitem nicht so.
    Und deshalb wiederhole ich gerne nochmal, dass der Hinweis des Bürgermeisters Akkermann, es seien gefühlt zu viele Menschen auf der Insel, nicht zielführend ist. Durch solche Äußerungen entsteht die hier bereits zitierte Zweiklassengesellschaft.

  7. Thomas   am   21. Februar 2021 at 15:45

    Viele Zweitwohnsitzler nutzen gerade diese Zeit des Stillstand um die Wohnung zu renovieren oder zu sanieren. Dies kommt unmittelbar den Handwerksbetrieben der Insel zugute. Die meisten „Gäste“ halten sich strikt an die Vorgaben. Es wäre sehr schade wenn auf Borkum eine Zweiklassengesellschaft gefördert wird.

  8. B.M.   am   20. Februar 2021 at 19:56

    Wir sollten aufhören uns gegenseitig zu beschimpfen , es ist schon alles schlimm genug Wie war das noch? wir sollen zusammenhalten jeder muss auf sich aufpassen . Bleibt gesund auch diese Pandemie geht mal vorbei

  9. SCP Borkumer   am   17. Februar 2021 at 18:25

    Genau so ist es! Es gilt für alle. Nicht nur für die Zweitwohnungsbesitzer sondern auch die Borkumer. Am Wochenende hat es schon wieder eine Party mit Jugendlichen gegeben! Muss das sein? Es geht um unsere Existenzen! Einfach mal alle an die Regeln halten. Dazu gehört auch so wenig wie möglich zu Reisen! Und das die Zweitwohnungsbesitzer eine Erstattung für 2020 erhalten wollen weil sie ein paar Wochen nicht auf die Insel konnten finde ich geradezu lächerlich. Ich habe auch einen Zweitwohnsitz auf dem Festland… Da muss ich auch fürs ganze Jahr Steuern, Grundgebühren etc. bezahlen. Das ist nun mal so… Und Momentan fahre ich auch nicht dorthin. Kurz nach dem Rechten schauen ist kein Thema… Aber manche sehe ich hier schon Wochenlang. Es hat auch was mit Solidarität zu tun denjenigen gegenüber die auch nicht verreisen können oder dürfen. Aber der Egoismus in der Gesellschaft wird immer größer. Einfach mal nicht nur an sich und sein Wohl denken. Punkt.

  10. Weishaupt, Marco   am   17. Februar 2021 at 11:59

    Moin Herr Akkermann,
    mit Interesse habe ich Ihren Kommentar zur aktuellen Situation gelesen.
    Ich kann allerdings nicht erkennen, dass Sie, wie es viele aus Ihrem Beitrag interpretieren, eine Spaltung der Borkumer Gemeinde herbeiführen. Von der Sache her, dass die Fallzahlen für die Insel viel zu groß sind, ist es eine unzweifelhafte Tatsache. Jeder sollte sich und sein Handeln einmal überdenken. Egal ob Zweitwohnungsbesitzer, Insulaner, Kurgäste….
    Tatsache ist auch, dass eine Pandemie bzw. ein Virus davon profitiert, wenn es viele Kontakte, Reisen, ja generell Menschenbewegungen und Zusammenkünfte gibt. Das war schon im Römischen Reich so, auch dort war der Ausbruch von Krankheiten und Seuchen, sowie deren Verbreitung, in der Mobilität der Menschen begründet. Denn die Römer verfügten für die damalige Zeit über ein außerordentlich gutes Wegenetz.
    Sicherlich findet jeder seine Argumente. Die Zweitwohnungsbesitzer z.B. bedingt durch Ihre Abgaben und Steuern, die sie zahlen. Dauergäste werden sagen, wir halten uns an die Vorschriften und außerdem verdient die Insel an uns gut. Wir refinanzieren die Ferienwohnungen, zahlen Kurbeitrag, geben viel Geld in den Restaurationsbetrieben aus etc….
    Aber gerade dieses Anspruchsdenken, teils materialistisch begründet, ist in der momentanen Situation nicht gut.
    Auch findet jeder Argumente für sein Tun und Handeln. Aber warum nicht einmal kürzer treten, verzichten? Es kommt langfristig allen zu Gute. Auch ich hinterfrage mich immer wieder, auch wenn einige Dinge erlaubt sind, muss es unbedingt sein. Was passiert, wenn ich ein- oder zweimal weniger nach Borkum fahre – ist das wirklich überlebenswichtig für mich? Muss ich wirklich alle erlaubten Kontakte ausnutzen – ist es so schlimm, wenn ich mal verzichte?
    Lieber Herr Akkermann. Sie spalten nicht. Ganz im Gegenteil Sie nehmen alle mit ins Boot. Jeder muss sich hinterfragen. REHA-Patienten, Zweitwohnungsbesitzer, Kurgäste, Insulaner…… Also das ist für mich kein Spalten, sondern ein Aufruf zu Solidarität und verantwortungsvollem Handeln.

  11. Mario Brachetti   am   17. Februar 2021 at 10:56

    Leiber Herr Bürgermeister Ackermann, liebe Borkumer und Liebhaber dieser tollen Insel.
    Ich fand es schon damals im März 20 sehr befremdlich, dass Sie sich über die Verfügung des Landes hinweggesetzt und die letzten verbliebenen Gäste rausgeschmissen haben, indem Sie Feuerwehr und Polizeifahrzeuge über die Insel geschickt haben, die per Lautsprecherdurchsagen zur unverzüglichen Abreise aufforderten. Im Sinne einer geordneten Abreise, hatte die Landesregierung eine andere Auffassung. Stattdessen Lautsprecherdurchsagen, als sei eine Fliegerstaffel auf dem Weg. Ich habe das damals aufgenommen, sonst würde mir das niemand glauben.
    Auch jetzt, dieser Brief an die Bürger, verfehlt sein Ziel, selbst wenn er inhaltlich gut gemeint zu sein scheint. Das erkennt man sehr gut an so manchem Kommentar hier.
    In einer Sache geben ich Ihnen allerdings Recht. Es sollte sich jeder Bewohner der Insel an die eigene Nase fassen und die Regeln befolgen. Auf die bösen Zweitwohnungsbesitzer zu zeigen, ist der falsche Weg und ich gehe sogar ein Stück weiter. Für die Insel sehe ich darin eine große Gefahr, denn solch eine Spaltung kann immense Folgen haben. Leider tragen Sie, Herr Bürgermeister wenig dazu bei. Im Gegenteil, denn mit Ihren Maßnahmen und Ermahnungen an die Bürgerinnen und Bürger sowie den Zweitwohnungsbesitzer*innen schüren Sie Unruhe, die vermeidbar wäre. Manchmal ist es besser, einfach mal nicht zu allem und jedem Unruherd, den man in der Bevölkerung wahrnimmt, ein Meinung zu veröffentlichen. Zu Deutsch: einfach mal nichts sagen Herr Ackermann!
    Ein Zitat fällt mir besonders ins Auge und ich frage mich, ob Sie sich im Klaren über seine Tragweite sind: „Für den Außenstehenden ist nicht zu erkennen, ob Unbekannte auf der Straße zu diesem berechtigten Personenkreis gehören oder nicht.“
    Ohne Worte!

  12. Rknow   am   16. Februar 2021 at 20:51

    Das Virus kennt weder Zweitwohnungsbesitzer (2500) noch Erstwohnbesitzer (5200), es kennt nur Menschen. Es vermeht sich insbesondere von Mensch zu Mensch unabhängig vom Besitz, nur abhängig von der Intensität der menschlichen Beziehungen. Wenn Knut sich mit Harm auf ein Bier in der Küche trifft, dann hat das Virus leichtes Spiel und der Übertragung ist Tür und Tor geöffnet. Anstatt die Bevölkerung, egal ob Erst- und Zweitwohnbesitzer, zu spalten, Herr Akkermann, appelieren sie bitte an erforderliche Hygiene- und Sozialregeln: Abstand halten und Masken tragen (auch wenn man sich seit Jahren kennt) sind die effiziensten Methoden, um die Anzahl der Neuinfektionen niedrig zu halten. Und daran sollten sich alle Menschen auf der Insel, Alte und Kinder, Wohnungbesitzer und Handwerker, halten. Gepaart mit einer ausreichenden Impfquote wird sich die Anzahl der Neuinfektion so auch auf Borkum niedrig halten können.

  13. Sabine Leuter   am   16. Februar 2021 at 20:25

    Nun, böse Zweitwohnungsbesitzer…runter von der Insel! Wie ihr zahlt Steuern? Was ihr kauft Lebensmittel ein? Pfui! Was, ihr kennt gar niemand groß auf der Insel, den ihr treffen könntet? Nun, trotzdem, ihr allein verbreitet sicher das Virus. Lächerlich!

  14. G   am   16. Februar 2021 at 20:24

    Viele Insulaner nutzen ihre viele Freizeit nun dazu ständig aufs Festland zu fahren, da kann man sich auch prima anstecken und schleppt Covid so auf die Insel. Auch nicht wirklich verantwortungsvoll!

    • S   am   17. Februar 2021 at 18:25

      Genau…. Das machen die Insulaner, weil sie so viel Langeweile haben und die Fahrzeiten der AG Ems ja such so spitzenmäßig sind. *ironieoff*

  15. Marion Rosendahl   am   16. Februar 2021 at 19:13

    Frag mich gerade nur ,was machen Gäste bzw. Touristen auf der Insel? Die müssen ja irgendwo unterkommen, hmmm Wir sind auch Zweitwohnungsbesitzer und waren das letzte mal selber im Sommer da und seit November waren bei uns auch keine Gäste mehr in den Wohnungen. Wir halten uns strikt an alle Regeln.Aber man muss ja auch mal nachdem rechten schauen und für die kommende Seasion klar Schiff machen denn leider gibt es ja keine Einnahmen aber die Kosten laufen weiter.

  16. D.   am   16. Februar 2021 at 18:38

    Klar, wir sind Schuld ! Die Zweitwohnungssteuer Zahler. Geld ist da und bleibt ja weg . Sie sollten mal ihre Aussage überdenken Herr Bürgermeister.

  17. Joachim Kemp   am   16. Februar 2021 at 17:40

    Sehr geehrter Herr Ackermann, liebe Borkumerinnen und Borkumer. Nun wende ich mich an sie mit ein paar Anmerkungen. Meine Familie fährt seit mehreren Generationen, über 50 Jahre, nach Borkum. Meine Eltern hatten über 30 Jahre eine Wohnung dort , die auch vermietet wurde. Durch die Vermietung hat Borkum sicher auch an Gästen und Einnahmen gewonnen. Ich selbst gehöre als langjähriger „Dauercamper“ auf Borkum auch zu den Zweiteohnungsbesitzern, auch wenn nach der Lehre ein Wohnwagen nicht dem Begriff der Wohnung entspricht. Dennoch zahle ich seit vielen Jahren Zweitwohnungssteuer von knapp 340 Euro zuzüglich Jahrerskurkartengrbühren . Diese Beträge als „Eintrittskarte“ für Borkum als Privilleg sind nicht unerheblich, wenngleich im Verhältnis zu einer richtigen Wohnung auch völlig unverhältnismäßig, wenn ich die Werte gegenüberstelle. Zusätzlich zahle ich das ganze Jahr, kann aber nur rund 7 Monate Nutzung gegenüber stellen. Im Beginn des Lockdown waren wir Zweiteohnungsbesitzer auch ausgeschlossen, ja unerwünscht. Wir lassen viel Geld auf Borkum, gehen essen, kaufen teils viel Kleidung , Schuhe etc, weil das ja auch Spaß macht und ich es gerne mache, weil ich viele Geschäfte gerne leiden mag.
    Die Zweiteohnungssteuer wird u. a. Auch erhoben, um den Standard der Infrastruktur auf der Insel den Übernachtungsgästen anzupassen. Das sehe ich seit Jahren nicht auf Borkum. Im Gegenteil, viele Wege verkommen, sind kaputt und schlecht. Man will alles, dazu noch nun ultracoole Milchbuden auf Wunsch einzelner Herren, ein zweites Sylt, Norderney, das ist der falsche Weg. Nun auch gegen die Zweiteohnungen, es sind rund 2500, wie sie schreiben, die den Wohlstand sicher fördern. Auch unterstelle ich, dass die allermeisten sich in der Pandemie an die besonderen Regeln und Auflagen halten, aber nun pauschal gegen uns zu schimpfen, ist nicht freundlich. Man hätte ja auch mal eine kleine Erstattung der Kurkarten, Zweiteohnsteuer in Erwägung ziehen können, denn die „Zweitis“ sind ja treue Gäste. Ich finde diese Entwicklung nicht gut und sehr schädlich für die Insel und Menschen. Manchmal ist die Gier nach immer mehr schlecht. Weniger ist mehr.

    • Claus-Gerhard David   am   16. Februar 2021 at 19:52

      Es sollten für 2020 angepaßte Steuerbescheide für die Zweitwohnungssteuer erlassen werden. Für die Zeit in der die Zweitwohnungsbesitzer ausgeschlossen waren ist es unredlich Steuer zu erheben. Die Betroffenen sollten die Bescheide rechtlich überprüfen lassen

  18. S   am   16. Februar 2021 at 13:16

    WIe man auf Fb einem privaten Bericht einer Dame entnehmen konnte, sagen dir die Leute sogar ins Gesicht das sie weder zweitwohnumgsbesitzer noch kurgäste sind und hier derzeit einfach Urlaub machen.

  19. Petra Bockhorn   am   16. Februar 2021 at 12:48

    Ich finde es nicht richtig die Zweitwohnsitzbesitzer den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben. Den ich glaube das die noch am Verantwortungsvollsten sind. Das Problem liegt daran das Zimmer an Touristen vermietet werden und warum müssen offene Badekuren angeboten werden die kann man auch Zuhause machen. Den jeder der ein Zweitwohnsitz hat bringt auch viel Geld in die Kassen der Gemeinde Borkum. Das dürfen wir aber bezahlen. Ich bin auch dafür das die Zahlen nicht steigen dürfen und alles dafür getan werden muss um das zu verhindern. Bleibt alle Gesund.

  20. Antke Akkermann   am   16. Februar 2021 at 11:51

    Wieso finden nicht im Vorfeld Kontrollen statt. Es wäre doch ein Leichtes wenn beim Fahrkartenverkauf für die Fähre und am Flughafen Emden automatisch der Zugang geprüft wird. Ohne Nachweis der Berechtigung gibt’s eben kein Ticket ! Es wäre so einfach !

    • Rudolf Wattenberg   am   16. Februar 2021 at 13:15

      Die Bemerkung von Antke Akkermann finde ich gut .Überprüfung schon an der Fähre , das kein unerlaubter mehr auf die Insel kommt.

  21. Ingeburg Kiel-Neuhoff   am   16. Februar 2021 at 11:32

    Mein Mann ist im Oktober verstorben,seit dem bin ich in meiner Wohnung.Und Fahre alle 14 Tage zum Einkaufen mit Maske.Wann bekommen wir die Impfung auf der Insel,bin 72 Jahre.

    • Katja Schulz   am   16. Februar 2021 at 15:42

      Moin, ich weiß es ist kein großer Trost. Aber sollte Ihnen das Einkaufen in Zukunft noch mehr Unbehagen bereiten, kann und möchte ich Ihnen einen kostenlosen Einkaufsservice anbieten. Beste Grüße

  22. Ronny Meems   am   16. Februar 2021 at 11:04

    Danke für ihren „Statement“, Herr Bürgermeister.
    Sie schrieben; hier finden auch Kontrollen statt. Die zweitwohnungsbesitzer sind natürlich selbst in der Pflicht zu beurteilen ob sie fahren möchten und deren Wohnung, wenn sie schon nicht vermieten dürfen, dann wenigsten selbst nutzen. Allerdings müssten sie auch damit leben wenn hier auf der Insel nicht nur stichprobenartig sondern konsequent kontrolliert wird. Welche Wohnungen und Häuser von „nicht Insulanern“ bewohnt werden ist bekannt, also dürfte das deswegen keine Problemen geben. Es gibt doch nicht nur das infektionsgeschehen was durch mehr reisen empfindlicher und schwieriger einzudämmen ist, sondern die Tatsache das der ganze Insel nicht vermieten darf ( aus touristischen Zwecken) macht es doch noch unfairer, wenn Menschen deren Unterkunft trotzdem vermieten. Die Kurtaxe wird hierbei sich unterschlagen, sprich; schwarz vermietet.
    Das ganze bringt noch mehr Unmut in der, ohne hin angespannte, Bevölkerung.
    Wenn dann „das Amt“ wohl Zeit findet, sogar in seiner Freizeit, falsch parkende Autos zu kontrollieren, aber hier nicht durchgreift. ( kein persönlicher Angriff, sondern Töne aus der Bevölkerung )
    Ansonsten gebe ich ihnen recht dass viele Menschen die Regeln bis zur Grenzen des erlaubten, und darüberhinaus, ausnutzen mit deren Kontakten.
    Ein „HOCH“ auf die Eigenverantwortung

  23. Friedo   am   16. Februar 2021 at 10:32

    Das Problem sind nicht die Zweitwohnungsbesitzer. Im Gegensatz zu Kurenden, Handwerkern und Einheimischen dürften sich die Kontakte mangels Möglichkeiten auf das Einkaufen beschränken. Das ist bei den anderen Personenkreises deutlich anders und ausgeprägter.

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