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Umweltminister Lies zu Besuch auf Borkum

In Begleitung der Landtagsabgeordneten Johanne Modder hat der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies am 6. April Borkum besucht. Die Borkumer SPD hatte den Landesminister, im Rahmen der Diskussion um die Jagdpachtverträge, auf die Insel eingeladen.

Empfangen wurden die beiden Landespolitiker zuerst im Rathaus durch Borkums Bürgermeister Georg Lübben. Borkums Stadtoberhaupt gab dem Umweltminister auch einige Bitten mit auf dem Weg. So forderte er eine Beteiligung der Insel am Runden Tisch zum Thema Emsvertiefung.

Hier sicherte Lies seine Unterstützung zu, dass Borkum beteiligt wird. Außerdem bat der Borkumer Bürgermeister weitere Unterstützung bei der Änderung des Wohngeldes, damit auch die ostfr. Inseln als gemeinsames Bemessungsgebiet anerkannt werden. Themen wie die Dorferneuerung und der Zuschuss für das Feuerschiff wurden besprochen. In Sachen Honorarmittel für Berufsschulen konnte Johanne Modder berichten, dass dort kurzfristig eine Lösung erfolgen wird. Beim Umweltminister sprach sie im Laufe des Gespräches im Rathaus auch die Problematik der Verschlickung des Nordbades an. Hier wird der Umweltminister in seinem Haus nachfragen, welche Lösungsmöglichkeiten dort bestehen.

Im Anschluss stellte Axel Held von der Nordseeheilbad Borkum GmbH das Projekt „Emissionslose Insel“ vor. Ziel ist es dabei die Emissionen der Insel drastisch zu senken. Begeistert von diesem Vorhaben lud Minister Lies alle Projektbeteiligten nach Hannover ein, um eine Weiterentwicklung u.a. mit VW voranzutreiben.

Im Forsthaus warteten die Vertreter der Borkumer Jägerschaft und der Weidegenossenschaft um ihre Probleme vorstellen zu dürfen. Jonny Böhm und Christian Fink, als Vertreter der Jägerschaft, zeigten dem Besuch aus Hannover die Knackpunkte auf und konnten durch ihre Ausführungen die Änderungswünsche verständlich begründen. Olaf Lies nimmt diese Änderungswünsche nun mit ins Umweltministerium. Er wird sie dort abklären, um zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen. Seitens der Borkumer Weidegenossenschaft konnten dann im Anschluss Heiner Wegmann und Dirk Leertouwer Missstände der Beweidung auf der Insel verdeutlichen. Durch den Gänsefraß ist für das Borkumer Weidevieh wesentlich weniger Futter auf den Weiden vorhanden. Diesbezüglich wird der Umweltminister in seinem Ministerium prüfen lassen, ob längere Vergrämungszeiten oder die detaillierten Vorschläge von Heiner Wegmann zur Populationsminderung umsetzbar sind.

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