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Strände auf Borkum erneut abgesucht

Heute Morgen haben die Einsatzkräfte mit den Kettenfahrzeugen Kontrollfahrten an den Borkumer Stränden durchgeführt. 
Dabei haben sie nur wenige neu angelandete Ladungsreste gefunden. An den bisherigen Räumarbeiten haben sich bis zu 300 Personen beteiligt. 

Dies sind Einwohner und angestellte Kräfte der Insel Borkum, darunter auch Schülerinnen und Schüler der Inselschule, Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Jugendfeuerwehr, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), von Greenpeace, vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und vom Havariekommando.

Bis heute Abend wurden insgesamt rund 74m³ Ladungsreste eingesammelt. Inzwischen konnte bestätigt werden, dass auf Borkum zwei leere Kunststoffsäcke des Dibenzoylperoxids angelandet sind. 
Auf Norderney wurden heute erstmalig und in sehr geringer Menge Ladungsreste aus Containern der MSC ZOE angespült. 
Es handelt sich um Fahrradbleche aus Kunststoff und Seifenspenderköpfe. 

Die Einsatzkräfte bereiten sich auf die Situation nach dem Sturm vor. Es ist nicht auszuschließen, dass das stürmische Wetter weitere Ladung anspült. Der NLWKN transportiert weiteres Material für die Räumarbeiten nach Borkum. 

Die Suche auf See ist wetterbedingt unterbrochen. Die Mehrzweckschiffe NEUWERK und MELLUM nehmen ihre Sturmposition ein. Die anderen an der Suche beteiligten Schiffe führen heute ebenfalls keine Suche im Seegebiet durch.

Der Bundespolizeihubschrauber PIROL konnte heute Vormittag auf einem Regelstreifenflug keine Ladungsanlandungen an den Stränden auf Borkum entdecken. Das Havariekommando führt alle Informationen zusammen und erstellt ein gemeinsames Lagebild für die Niederlande und Deutschland. Alle Containerfunde übermittelt es umgehend an die Verkehrszentralen, das Bergungsunternehmen und die deutschen Fischerei-Verbände.

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