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Bitte keine Gasförderung vor den Inseln.

Veröffentlicht von am 27. Januar 2022

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Niederländische und deutsche Watteninseln bündeln ihre Kräfte gegen die Gasförderung.

Die fünf niederländischen Wattenmeerinseln und die drei westlichen deutschen Wattenmeerinseln schließen sich zusammen und senden heute ein gemeinsames Schreiben an die Ministerien für Wirtschaft und Klimawandel sowie für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität, in dem sie auf die geplante Gasförderung nördlich von Schiermonnikoog und andere Bedrohungen durch die Gasförderung im und um das Wattenmeer hinweisen. Nach Ansicht der Bürgermeister der acht Inseln steht die Gasförderung im Widerspruch zu den Klimazielen. Außerdem bedroht die Gasförderung einzigartige Naturgebiete sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland. Die Inselgemeinden empfangen jedes Jahr hunderttausende von Touristen, die wegen der besonderen Natur kommen. Unberührte Natur und der Erhalt des empfindlichen Ökosystems Wattenmeer bilden die Grundlage für das wirtschaftliche Überleben der Inselgemeinschaften.

Die Bürgermeister der acht Watteninseln fordern die Minister auf, keine neuen Gasförderpläne im und um das Wattenmeer und die Watteninseln zu genehmigen. „Wir sollten keine neuen Bohrungen auf der Suche nach einer alten, umweltschädlichen Energiequelle vornehmen„, finden die Bürgermeister.

Die (Watten-)Bürgermeister betonen, dass sie sich seit langem für Nachhaltigkeit und das Klima einsetzen. Die Inseln haben mehrere Nachhaltigkeitsziele und arbeiten auch gemeinsam daran. Die Bedrohung durch die Meeresverschmutzung und den Klimawandel ist auf den Inseln im Wattenmeer real und fühlbar. Eine weitere Ausbeutung fossiler Energieträger in der heutigen Zeit stößt daher nicht nur auf Unverständnis, sondern wirkt wie ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich dafür einsetzen, die Folgen der CO2-Anreicherung zu reduzieren und einen Beitrag zur CO2-Reduktion zu leisten. Der Bau einer Bohrinsel in der Nähe des Wattenmeeres und anderer empfindlicher Naturgebiete bringt das empfindliche Ökosysteme und die Lebensgrundlage der Menschen, die dort leben in Gefahr. Diese Gefahr bestehe nicht alleine nur in der Nutzung solcher Anlagen, sondern auch in möglichen Unfällen mit direkten Folgen für Natur und Umwelt, schreiben die Bürgermeister.

>> Brief an die Ministerin in NL zum Thema Gasförderung im Wattenmeer

Nederlandse en Duitse Waddeneilanden slaan handen ineen tegen gaswinning

De vijf Nederlandse Waddeneilanden en de drie westelijke Duitse Waddeneilanden slaan de handen ineen en sturen vandaag een gezamenlijke brief geschreven aan de ministeries van Economische Zaken en Klimaat en Landbouw Natuur en Voedselkwaliteit over de voorgenomen gaswinning ten noorden van Schiermonnikoog en andere dreigende gaswinning in en rondom de Waddenzee. Volgens de burgemeesters van de acht eilanden is gaswinning in strijd met de klimaatdoelen. Bovendien bedreigt gaswinning unieke natuurgebieden in zowel Nederland als Duitsland. De eilandgemeentes verwelkomen ieder jaar honderdduizenden toeristen, die komen voor de bijzonder natuur. Een ongerepte natuur en behoud van het gevoelige ecosysteem Waddenzee vormen daarmee de basis voor het economische voortbestaan en overleven van de eilandgemeentes.

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De burgemeesters van de acht Waddeneilanden verzoeken de ministers geen toestemming te verlenen aan nieuwe gaswinningsplannen in en rondom de Waddenzee en de Waddeneilanden. “We moeten geen nieuwe plekken aanboren op zoek naar een oude bron van vervuilende energie”, vinden de burgemeesters.

De Waddenburgemeesters benadrukken dat zij zich al gedurende geruime tijd inzetten voor duurzaamheid en voor het klimaat. De eilanden hebben meerdere duurzaamheidsdoelstellingen en werken daarin ook samen.

De bedreiging die uitgaat van vervuiling van de zeeën en de klimaatverandering zijn op de eilanden in de Waddenzee reëel en voelbaar. Een verdere uitbuiting van fossiele energiebronnen in deze huidige tijd leidt daarom niet alleen tot onbegrip, het voelt als een klap in het gezicht van alle partijen die hard werken om de gevolgen van CO2-verrijking te verminderen en een bijdrage te leveren aan CO2-reductie. Het bouwen van een booreiland vlakbij de Waddenzee en andere kwetsbare natuurgebieden brengt gevoelige ecosystemen én het bestaan van de mensen die hier wonen in gevaar. Dat gevaar schuilt overigens niet alleen in de exploitatie van dergelijke installaties, maar ook in mogelijke ongevallen met directe gevolgen voor natuur en milieu, schrijven de burgemeesters.

>> NL en D Waddeneilanden inzake gaswinning – t.a.v. minister voor Natuur en Stifstof


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Titelbild: Stockmedia Photocreo Bednarek


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