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Aktuelles zum Coronavirus

Im Hinblick auf die aktuelle Gesundheitslage stehen hier neueste Meldungen und Verhaltensregeln zum Thema „Coronavirus“


++ Schützen, Erkennen, Handeln ++

Weitere Informationen


Bestätigte Fälle im Landkreis Leer

Aktuell (Stand: 03.04.2020, 14.45 Uhr) gibt es:

KommuneAnzahl
 Stadt Borkum 1
 Stadt Leer13
 Stadt Weener 4
 Gemeinde Bunde 2
 Gemeinde Jemgum1
 Gemeinde Moormerland7
 Gemeinde Ostrhauderfehn 6
 Gemeinde Rhauderfehn 10
 Gemeinde Uplengen 4
 Gemeinde Westoverledingen 7
 Samtgemeinde Hesel5
 Samtgemeinde Jümme 2
Landkreis Aurich 67
Emden10
Es gibt derzeit 6218 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+209 im Vergleich zu gestern) in Niedersachsen. 108 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind verstorben.
Der erste Corona-Fall im Landkreis Leer wurde am 4. März 2020 bekannt. Bislang gab es einen Todesfall. Derzeit befinden sich zwei Personen in stationärer Behandlung.

Wichtig!! Die Hygieneempfehlungen sind zu beachten und bei Erkrankungen zunächst telefonisch abzuklären, ob ein Arztbesuch tatsächlich notwendig ist.


03.04.2020

++ Weitere Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte ++

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29.03.2020

++ Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche und wichtige Rufnummern ++

Gerade in dieser Zeit beschäftigen uns Sorgen und Nöte.
Dazu hat der Landkreis Leer verschiedene Telefonnummern eingerichtet.

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26.03.2020

++ Festlandfirmen des Bauhauptgewerbes und des Handwerks können weiterhin ihre Aufträge auf Borkum ausführen. ++

Wie der Landkreis heute auf wiederholte Anfrage der Stadt mitgeteilt hat, ist es zurzeit nicht vorgesehen, die bestehenden Regelungen für die An- und Abreise von Festlandfirmen sowie deren Verbleib zu ändern. Damit können Festlandfirmen des Bauhauptgewerbes und des Handwerks weiterhin ihre Aufträge auf Borkum ausführen.
Durch die seit Montag, den 23.03.2020, erlassenen Beschränkungen für soziale Kontakte und Begegnungen im öffentlichen Raum wird das zusätzliche Risiko für die Inselbevölkerung als gering angesehen. Die Arbeitgeber sind dabei für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln für ihre Arbeitnehmer verantwortlich. Ebenso haben die Auftraggeber und Bauherren darauf zu achten, dass auf ihren Baustellen die Bestimmungen eingehalten werden.

24.03.2020


++ Osterfeuer ++

Ansammlungen zu den traditionellen Osterfeuern sind nach der Allgemeinverfügung des Landkreises Leer zur Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich nicht erlaubt. Auch das Abbrennen der Sträucher an allen Ostertagen wird ausdrücklich untersagt werden.


++ Update Hygienevorschriften ++

Arbeitgeber müssen auf Einhaltung der Hygieneregeln achten – Hygiene in Sammelunterkünften: Landkreis Leer kontrolliert


++ Erster bestätigter Corona Fall auf Borkum ++


++ Landkreis Leer richtet Telefonseelsorge ein ++


22.03.2020

++ Ausgangssperren auf den Inseln ++

Landkreis Aurich verschärft Auflagen für Norderney, Juist und Baltrum


++ weitere soziale Einschränkungen ++

Auf der heutigen Pressekonferenz gab Bundeskanzlerin Merkel an, das es zu weiteren Einschränkungen für die nächsten 2 Wochen kommt.

  • Kontakte außerhalb von Familien und Haushaltsmitglieder sind zu reduzieren
  • In der Öffentlichkeit ist ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern einzuhalten
  • Nur maximal zwei Menschen sollen im öffentlichen Raum zusammen sein
  • Einkaufen, Sport, Hilfe für andere Menschen und der Weg zu Arbeit bleiben möglich
  • Gruppen feiernder Menschen sind nicht akzeptabel
  • Gastro-Betriebe bleiben geschlossen, außer Lieferdienste
  • Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben möglich

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20.03.2020

++ HÄUSLICHE VERSORGUNG FÜR MITBÜRGERINNEN UND MITBÜRGER OHNE SOZIALE KONTAKTE ++

Die Stadt Borkum möchte mit dieser sozialen Dienstleistung folgenden Personenkreis unterstützen:

  • Personen in häuslicher Quarantäne (ohne soziale Kontakte)
  • Hilfebedürftige (ohne soziale Kontakte)

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++ POLIZEI BEREITET EINSATZ AUF NORDERNEY VOR ++

Räumung von Touristen soll konsequent vorangetrieben werden.

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++ SCHLIEßUNG DER RESTAURANTS ++

Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse und Mensen und dergleichen sind für den Publikumsverkehr zu schließen.

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19.03.2020

++ AOK Niedersachsen verstärkt die „Corona-Hotline des Landes Niedersachsen“ ++

zu Fragen rund um den Gesundheitsschutz.
Expertinnen und Experten beantworten in der Zeit von:
Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer
0511 4505-555 Fragen zum neuen Coronavirus SARS-CoV-2.

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++ Intensive Kontrollen bzgl. der Einhaltung der Allgemeinverfügungen der Polizei ++

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++ Die Nutzung einer Nebenwohnung (Zweitwohnung) auf Borkum ist untersagt ++

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++ Kurzarbeit, auch auf Borkum ++

Alle Mitarbeiter der Nordseeheilbad Borkum GmbH befinden sich ab sofort in Kurzarbeit. 

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18.03.2020

++ Der Landkreis koordiniert Nachbarschaftshilfe ++

Der wöchentliche Einkauf von Lebensmitteln oder auch die Besorgung eines Medikaments in der Apotheke – Für alte und gesundheitlich vorbelastete Menschen stellen in der aktuellen Lage mit dem Coronavirus schon die nötigsten Handlungen eine hohe Ansteckungsgefahr dar.

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++ ZUGANG ZUR INSEL BORKUM WIRD EINGESCHRÄNKT ++

Urlauber, die zurzeit noch beherbergt werdenmüssen ihre Rückreise antreten – möglichst schon an diesem Donnerstag, dem 19.03.2020, spätestens aber bis zum 25. März 2020.

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++ weitere Allgemeinverfügungen für Restaurants ++

Für Restaurants, Speisegaststätten und Mensen gilt, dass sie für den Publikumsverkehr nur geöffnet werden dürfen, wenn Auflagen eingehalten werden

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17.03.2020

++ LANDKREIS LEER SCHLIESST WERTSTOFFHÖFE ++

Alle Wertstoffhöfe sind für Privatanlieferer von diesem Mittwoch an geschlossen.

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++ Stadt Borkum informiert ++

Aufgrund der derzeitigen Publikums-Situation (insbesondere im Bürgerbüro) und des damit verbundenen Gefahrenpotenzials bleiben die Türen des Rathauses ab Mittwoch, den 18. März 2020 bis auf weiteres grundsätzlich geschlossen. Die bekannten Dienstzeiten bleiben bestehen. Persönliche Kontakte und Termine können selbstverständlich telefonisch vereinbart werden.
Die Infektionserkrankung COVID-19 (Coronavirus) überträgt sich überwiegend durch einen direkten Kontakt von Mensch zu Mensch. Daher bitten wir Sie, Besuche im Rathaus und bei den städtischen Betrieben auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren.

Die Türen des Rathauses bleiben bis auf weiteres grundsätzlich geschlossen. Die bekannten Dienstzeiten bleiben bestehen.

Die meisten Angelegenheiten lassen sich mittels Telefonanruf oder per Email klären oder zumindest anstoßen. Dies senkt aktiv Verbreitungsrisiken. Den/die jeweils richtige/n Ansprechpartner/in mit Kontaktdaten und diverse Formulare und Hinweise finden Sie auch unter www.stadt-borkum.de.
Sollte dennoch ein persönlicher Besuch zwingend notwendig sein, bitten wir Sie
:

  • um vorherige telefonische oder digitale (per Email) Terminabstimmung
  • um jegliche Vermeidung körperlichen Kontakts (z.B. Händeschütteln)
  • die Einhaltung eines Mindestabstandes von einem Meter zu Ihrem Gegenüber
  • die Benutzung der in den Eingangsbereichen bereitgestellten Desinfektionsmittel Vielen Dank für Ihr Verständnis!


++ Landkreis Leer erlässt neue Allgemeinverfügung ++

Kneipen und Kinos müssen schließen – Lebensmittelgeschäfte bleiben geöffnet. Um die Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus zu schützen, hat der Landkreis Leer an diesem Dienstag eine weitere Allgemeinverfügung erlassen.

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++ Die Borkumreederei stellt die Inselversorgung sicher ++

Der Linienbusverkehr wird komplett auf Borkum eingestellt
Mit einem angepassten Fahrplan reagiert die Reederei auf die Abnahme der Reisenden und gewährt dennoch eine sichere und stabile Inselversorgung. Für den Zeitraum vom 18. März bis voraussichtlich 15. Mai 2020 gilt daher ein anderer Fahrplan:

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++ Beitrag vom Borkumer Bürgermeister ++

Ein offener Brief vom Bürgermeister Jürgen Ackermann.

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++ weitere Allgemeinverfügungen ++

Damit verfügt die Kreisverwaltung stärkere Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Bewohner, Patienten sowie Beschäftigten der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet.

Der Besuch von Patienten in Krankenhäusern sowie von Bewohnern in teilstationären und stationären Einrichtungen der Pflege sowie Einrichtungen, in denen über Tag und/oder über Nacht Leistungen der Eingliederungshilfe erbracht werden, wird ab sofort untersagt.

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++ weitere Maßnahmen in Niedersachsen ++

  • öffentliche und private Versammlungen sind untersagt.
  • Kultur- und Freizeiteinrichtungen werden geschlossen
    Dazu zählen: Diskotheken, Kinos, Clubs, Fitnessstudios, Saunen und Schwimmbäder, Spielplätze.
  • Das gleiche gilt für die Teile des Einzelhandels, die nicht für den täglichen Bedarf erforderlich sind
  • ausdrücklich nicht geschlossen werden der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel.
    „Für diese Bereiche setzen wir das Sonntagsverkaufsverbot bis auf weiteres aus. 
  • ein Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen sowie medizinischen Einrichtungen.
  • Für Restaurant und Speisegaststätten gilt nun, dass sie generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens bis 18 Uhr zu schließen sind.

++ Bundesregierung spricht weltweite Reisewarnung aus ++

Wegen der Coronakrise warnt die Bundesregierung vor touristischen Reisen – und verschärft damit ihre bisherige Linie.


15.03.2020

++ Zugang zu den Inseln für Touristen unterbunden ++

Die norddeutschen Küstenländer werden ab Montag, 16. März 2020, den Zugang für Touristen zu den Inseln in der Nord- und Ostsee unterbinden. Darauf haben sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Ministerpräsident Daniel Günther und Ministerpräsident Stephan Weil am Sonntag verständigt.

Der Landkreis Leer weist auf diese neue Regelung hin und informiert, dass davon auch die Insel Borkum im Leeraner Kreisgebiet betroffen ist.
Urlauberinnen und Urlauber, die bereits auf einer der Inseln Quartier bezogen haben, werden gebeten, den Heimweg anzutreten.

Schleswig-Holstein wird seine Inseln in Nord- und Ostsee ab Montag 6 Uhr für Touristen abriegeln. Abgesehen von Personen die ihren 1. Wohnsitz auf den Inseln haben. Das hat die Landesregierung in Kiel beschlossen, wie Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) nach einer Telefonkonferenz des Kabinetts mitteilte. Betroffen davon sind Sylt, Amrum, Föhr, Fehmarn und die Halbinsel Nordstrand.

++ Zwei weitere bestätigte Fälle im Landkreis Leer ++

Es gibt zwei weitere bestätigte Fälle des Coronavirus im Landkreis Leer: Eine 57-jährige Frau aus der Samtgemeinde Hesel und eine 56-jährige Frau aus der Gemeinde Uplengen haben sich mit der Atemwegserkrankung „Covid-19“ angesteckt. Wie das Gesundheitsamt des Landkreises Leer mitteilte, gehe es den Patientinnen den Umständen entsprechend gut und sie befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Es werden jetzt die Kontaktpersonen ermittelt und bei ihnen ebenfalls eine Quarantäne angeordnet.

++ Eine gute Nachricht ++

Derweil ist die erste Patienten, eine 32-jährige Frau aus Westoverledingen, seit heute wieder offiziell gesund. Der Fall ist insgesamt folgenfrei verlaufen, wie das Gesundheitsamt informiert. Alle 19 Kontaktpersonen aus dem Landkreis Leer wiesen keine Symptome auf und wurden wie die 32-Jährige aus der Quarantäne entlassen.

Das Testzentrum für den Landkreis Leer soll morgen seinen Betrieb aufnehmen.
Es gilt folgender Ablauf: Menschen, die in Sorge sind, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollen weiterhin den Hausarzt anrufen. Der entscheidet über das weitere Vorgehen und vereinbart mit dem Testzentrum gegebenenfalls einen Termin.
Auch der ärztlichen Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung hilft weiter unter 116117 und veranlasst alles weitere.

„Bitte informieren Sie auch Menschen, die sich nicht im Internet bewegen oder Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben, nach Möglichkeit über die Situation. Vielen Dank“, sagt Landrat Matthias Groote.


++ Weitere Veranstaltungen fallen aus ++

Das Heimatmuseum Dykhus wird geschlossen und alle öffentlichen Veranstaltungen des Heimatvereins werden bis auf Weiteres abgesagt. Dazu zählt unter anderem auch die Teestunde im Toornhus.

Bis auf Weiteres werden ab sofort folgende öffentlichen Einrichtungen aufgrund der dynamischen Situation rund um das Coronavirus geschlossen bleiben: das Gezeitenland ~ Wasser und Wellness mit all seinen Bereichen, die Spielinsel, das Nordsee Aquarium, der Neue Leuchtturm, die Tourist-Information, die Kulturinsel (Ausnahme: Info-Counter der Gästebeitragskasse), die Tennisinsel und der Kundenbereich der Stadtwerke.
Informationen für Gäste sind am Info-Counter der Gästebeitragskasse in der Kulturinsel sowie telefonisch unter 04922 933 0 weiterhin erhältlich. Persönlich sind die Mitarbeiter von Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr erreichbar, telefonisch Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr und Sa/So 10.00-17.00 Uhr. Die NBG bittet um ein sorgsames und rücksichtsvolles Miteinander. Bleiben Sie gesund!


14.03.2020

++ Appell an die Bürger: 112 nur im Notfall ++

Zurzeit gehen bei der Rettungsleitstelle in Wittmund viele Anrufe ein, um Fragen zum Coronavirus abzuklären. 

Die ostfriesischen Landräte Matthias Groote, Holger Heymann und Olaf Meinen appellieren: „Wenn Sie in Sorge sind, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben könnten und auch Symptome zeigen: Rufen Sie nicht die Notrufnummer 112 an. Damit belegen Sie lebenswichtige Leitungen. Rufen Sie stattdessen den ärztlichen Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 oder Ihren Hausarzt an. Fahren Sie auch nicht direkt in ein Krankenhaus, eine Notfallpraxis oder eine Arztpraxis.“

Die Nummer 112 soll nur bei lebensbedrohlichen Notfallsituationen, schweren Gesundheitsstörungen und Unfällen mit schweren Verletzungen angerufen werden.


++ Notbetreuung: ++
Für wen die Ausnahmen gelten

Aufgrund der Weisung des Landes Niedersachsen vom 13. März, wird ab Montag, 16. März, vorsorglich der Besuch von allen öffentlichen allgemein- und berufsbildenden Schulen (von Grundschulen bis zu Gymnasien), Schulen in freier Trägerschaft einschließlich der Internate sowie an Tagesbildungsstätten, Kindertageseinrichtungen und Einrichtungen der Kindertagespflege bis 18. April untersagt. Damit soll eine schnelle Verbreitung des Coronavirus verhindert werden.

„Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind“, heißt es im Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Eine Notbetreuung wird angeboten für Kinder, deren Eltern im Bereich Gesundheit, Medizin, Pflege, Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen sowie Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr als auch Justiz, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche arbeiten.

Die ostfriesischen Landkreise weisen darauf hin, dass eine Notbetreuung nur für die Kinder gewährleistet werden kann, deren Erziehungsberechtigte beide in den oben aufgeführten Berufsfeldern tätig sind.

Für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Schulen wird eine Notbetreuung gewährleistet. Für Rückfragen und weiteren Klärungsbedarf steht am Montag das Leitungspersonal vor Ort zur Verfügung.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgertelefons können zu den jeweiligen Regelungen der Notbetreuung keine Auskunft geben.

„Bitte halten Sie die Leitungen des Bürgertelefons für andere Anliegen frei“ appellieren die Landräte Olaf Meinen, Matthias Groote und Holger Heymann an die Bürger.

Für telefonische Anfragen hat das Gesundheitsamt des Landkreises Leer ein Infotelefon Tel: 0491 926 4545 eingerichtet, das derzeit 

  • montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 17 Uhr,
  • freitags von 8 Uhr bis 15 Uhr sowie 
  • samstags von 9 bis 15 Uhr besetzt ist: 

++ Die Stadt Borkum informiert ++

13.03.2020
Neben der bekannt gemachten Regelung zu den Schulen und Kindertagesstätten schließt die Stadt Borkum alle ihre öffentlichen Einrichtungen bis auf das Rathaus.

Die Nutzung aller stadteigenen Räume (Grundschule, Jugendhaus, Sporthalle etc.) durch Vereine und sonstige Einrichtungen wird bis auf weiteres untersagt.

Allen anderen Veranstaltern und Betreibern öffentlicher Einrichtungen wird empfohlen, ebenso zu verfahren.


Die Infektionserkrankung COVID-19 (Coronavirus) überträgt sich überwiegend durch einen direkten Kontakt von Mensch zu Mensch. Daher bitten wir Sie, Besuche im Rathaus und bei den städtischen Betrieben auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren.

Die meisten Angelegenheiten lassen sich mittels Telefonanruf oder per Email klären oder zumindest anstoßen. Dies senkt aktiv Verbreitungsrisiken.

Den jeweils richtigen Ansprechpartner mit Kontaktdaten und diverse Formulare und Hinweise finden Sie auch unter stadt-borkum.de.

Sollte dennoch ein persönlicher Besuch notwendig sein, bitten wir Sie

  • möglichst um vorherige Terminabstimmung
  • um jegliche Vermeidung körperlichen Kontakts (z.B. Händeschütteln)
  • die Einhaltung eines Mindestabstandes von einem Meter zu Ihrem Gegenüber
  • die Benutzung der in den Eingangsbereichen bereitgestellten Desinfektionsmittel

Vielen Dank für Ihr Verständnis.


++ Die AG-Ems informiert ++

Für die AG “EMS“ haben Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden unserer reisenden Gäste jederzeit oberste Priorität. Wir als Reederei sind auf Situationen wie die aktuelle Coronathematik vorbereitet und ergreifen alle Maßnahmen, um unseren Gästen eine sichere Reise zu ermöglichen. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um unsere Maßnahmen auf die aktuelle Situation anzupassen.

Informationen für Ihre Reise:

  • Der Fährverkehr und die Inselversorgung ist weiterhin gewährleistet.
  • Die an Bord befindlichen Reinigungsmöglichkeiten wurden anzahlmäßig erhöht, um den Passagieren häufigeres Händewaschen zu ermöglichen.
  • Arbeitsplatten, Theken, Tische und weitere Oberflächen werden von unserem Personal häufiger mit Desinfektionsmitteln gereinigt.
  • Die Hinweisbeschilderung, die zum Händewaschen auffordert, wurde deutlich erhöht, um die Verbreitung von Viruserkrankungen vorzubeugen.
  • Auch in den Toiletten, Büroräumen und am Fahrkartenschalter wurden mehr Reinigungsmittel platziert und unsere Mitarbeiter sind alle über den derzeitigen Stand des Corona Virus informiert.

Unsere Empfehlung:

  • Wir vermeiden Hände schütteln und fördern häufiges Händewaschen durch entsprechende Hinweisbeschilderung.
  • Und das Wichtigste: Bewahren Sie Ruhe!

Sollten Sie dennoch Fragen haben, rufen Sie uns gerne an:

01805 180 182 (14 ct/min./mobil höher)
Weitere Informationen ( https://www.ag-ems.de)


++ Der Landkreis Leer informiert ++

Aufgrund der mittlerweile offiziellen Weisung des Landes Niedersachsen vom 13. März, wird ab Montag, 16. März, vorsorglich der Besuch von allen allgemein- und berufsbildenden Schulen (von Grundschulen bis zu Gymnasien), auch Schulen in freier Trägerschaft, und Kindertagesstätten, Horten und Einrichtungen der Kindertagespflege im Landkreis Leer bis 18. April untersagt. Damit soll eine schnelle Verbreitung des Coronavirus verhindert werden.

Eine Notbetreuung wird für Kinder, deren Eltern im Bereich Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr, Katastrophenschutz und zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge (grundlegende Versorgung der Bevölkerung mit wesentlichen Gütern und Dienstleistungen, zum Beispiel Wasser- und Stromversorgung, Lebensmittel) arbeiten sowie für Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen, angeboten.

  • Für Kinder in Kindertagesstätten-Einrichtungen wird eine Notbetreuung zu den üblichen Öffnungszeiten gewährleistet. 
  • Fahrdienst der Lebenshilfe für die Werkstätten findet statt. 

Dafür werden kleine Gruppen in Kindertagesstätten und Schulen eingerichtet. Härtefälle (drohende Kündigung, erheblicher Verdienstausfall und Vergleichbares) werden im Einzelfall durch die Städte und Gemeinden gemeinsam mit den Trägern vor Ort entschieden.

Abiturienten sollen ab dem 15. April wieder zum Unterricht erscheinen.

Hinweis der Lebenshilfe Leer:
Ebenfalls geschlossen sind die staatliche anerkannte Tagesbildungsstätte, der Heilpädagogische Kindergarten Mikado sowie die Filius Krippen der Lebenshilfe Leer. Eine Notbetreuung wird auch hier gewährleistet. Es gibt in diesem Bereich keinen Fahrdienst. Der Fahrdienst für die Werkstätten findet statt.


  • Verbot von Veranstaltungen ab 1.000 und Anzeigepflicht von Veranstaltungen ab 100 Personen
  • Maßnahmen zum Schutz der Bewohner und Beschäftigten von Pflegeeinrichtungen
  • Auch Sporthallen und Kultureinrichtungen des Landkreises Leer geschlossen

Der Landkreis Leer wird am 14. März zwei weitere Allgemeinverfügungen veröffentlichen:

Zum einen ein sofortiges Verbot von Großraumveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen und eine sofortige schriftliche Anzeigepflicht von geplanten öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen ab 100 Personen beim Gesundheitsamt des Landkreises Leer.

Auch Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterliegen einer Prüfpflicht und einer Risikoabwägung, insbesondere im Hinblick auf:

• die Teilnehmer (internationales oder überregionales Publikum, Publikum aus Risikogebieten oder aus einer Region mit aktivem Infektionsgeschehen, Risikogruppen)

• die Art der Veranstaltung (Veranstaltungen, bei denen die Gäste nah beieinander stehen oder sitzen, zum Beispiel Musikkonzerte)

• den Ort der Veranstaltung (Veranstaltungen in geschlossenen, schlecht belüfteten Räumen).

Zum anderen verfügt die Kreisverwaltung Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Bewohner sowie Beschäftigten der Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet. Dies gilt für Einrichtungen für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Behinderungen:

Die Besuchszeiten in den Einrichtungen werden auf zwei Stunden täglich in einem Zeitfenster zwischen 14 bis 16 Uhr beschränkt.
Der Besuch wird auf eine Person pro Bewohner und auf maximal eine Stunde begrenzt.
Der Zugang zu den Bewohnern erfolgt nur noch nach einer Körpertemperaturmessung der Besucher. Bei einer Köpertemperatur von mehr als 37,5 Grad ist der Zugang nicht erlaubt.

Die Besucher der Bewohner werden dokumentiert einschließlich der Kontaktdaten.

Das Niedersächsische Sozialministerium hat zudem ein Betretungsverbot für Reiserückkehrer aus Risikogebieten oder besonders betroffenen Gebieten für bestimmte Einrichtungen verfügt: unter anderem für

  • Schulen, Kindertagesstätten,
  • Kindertagespflegestellen, Kinderheime,
  • Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime,
  • Hochschulen und Landesbildungszentren.

Auch wenn es in Ostfriesland erste wenige Corona-Fälle gibt, sind diese Maßnahmen zur Vorbeugung erforderlich. Heike de Vries, Leiterin des Gesundheitsamtes beim Landkreis Leer, erklärt, dass es jetzt darum gehe, eine Ausbreitung des Virus möglichst lange hinauszuzögern. „Wir müssen jegliche Zeit gewinnen, die wir gewinnen können.“ Diese Zeit solle genutzt werden, um das Gesundheitssystem bestmöglich auf Zeiten vorzubereiten, in denen die Zahl der Fälle deutlich steigt. „Das wird einfacher, wenn es langsam kommt“, sagt Heike de Vries.


++ Sportstätten und Kultureinrichtungen des Landkreises Leer geschlossen ++

Zusätzlich hat die Kreisverwaltung beschlossen: Schulen, Sporthallen und Sportstätten des Landkreises Leer werden bis auf weiteres der außerschulischen Nutzung entzogen. Sie folgt damit der Empfehlung der Landesregierung vom heutigen Tag, 13. März, jedwede vermeidbare Ausbreitungswege zu unterbinden und soziale Kontakte auf ein notwendiges Minimum zu beschränken. Ab dem 14. März sind ebenfalls folgende Kultureinrichtungen des Landkreises Leer bis zum 19. April geschlossen:

  • Schloss Evenburg
  • Ehemalige Jüdische Schule Leer
  • Kunsthaus Leer
  • Gut Stikelkamp.

Auch die Kreismusikschule wird geschlossen, der Unterricht und alle Veranstaltungen werden bis 19. April abgesagt.

Die Entscheidungen wurden auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes und des Niedersächsischen Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst und des Niedersächsischen Gesetzes über unterstützende Wohnformen zur Eindämmung der Atemwegserkrankung „Covid-19“ getroffen.


++ Infotelefon für Bürger ++

Für telefonische Anfragen hat das Gesundheitsamt des Landkreises Leer ein Infotelefon eingerichtet, das derzeit montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 17 Uhr, freitags von 8 Uhr bis 15 Uhr sowie samstags von 9 bis 15 Uhr besetzt ist: 0491 926 4545

Das Aufkommen an Anrufen im Gesundheitsamt ist enorm. Wir bitten um Vertändnis, dass nicht jeder Anruf sofort und ohne zeitliche Verzögerung entgegen genommen werden kann.

Der Landkreis Leer bittet um Verständnis dafür, dass am Infotelefon keine individuelle medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden kann.

Für allgemeine Informationen sind weiterhin erreichbar:

  • 030/346465100 (Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums)
  • 0800/0117722 (Unabhängige Patientenberatung)
  • 116117 (Ärztlicher Bereitschaftsdienst).
  • Auch das Niedersächsische Landesgesundheitsamt hat ein Bürgertelefon eingerichtet: 0511/450 5555.

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